Finanzielle Unabhängigkeit

Manuel ErnstFinancial intelligence Comments

Die finanzielle Freiheit ist ein erster Schritt sein Leben aktiv zu gestalten. Finanzielle Freiheit heißt sein Geld und den Vermögensaufbau selbst in die Hand zu nehmen und selbst für den Erflog zu sorgen. Ein weiterer Schritt ist den Weg hin zu finanzieller Unabhängigkeit zu beschreiten. Der Weg zu finanzieller Unabhängigkeit kann über die Tätigkeit als Investor oder als Geschäftsinhaber vollzogen werden. Als Investor beziehst du deine Erträge bzw. Einkommen aus Kapitalanlagen. Dabei bist du aber nicht gezwungen dich ständig um die Geldanlagen kümmern zu müssen. Solang du deine Kapitalanlagen auf Basis fundierter Informationen ausführst, musst du diese Geldanlagen nur kaufen und dann auf das gewünschte Ergebnis warten. Als Geschäftsinhaber hast du ein System entwickelt, dass es dir ermöglicht nicht ständig im Unternehmen arbeiten zu müssen. Das Unternehmen läuft also auch weiter, wenn du nicht anwesend bist. Ein Gegenbeispiel hierzu ist die Arztpraxis. Die Arztpraxis wirft nur Geld ab, wenn du darin arbeitest. Nimmst du dir Urlaub oder gehst auf Weltreise, so entsteht in dieser Zeit kein Einkommen für dich.

Bist du als Investor oder Geschäftsinhaber tätig, so steht es dir frei zu arbeiten oder nicht zu arbeiten. An deinem Einkommen wird dies nichts ändern, da das Einkommen auch entsteht, wenn du nicht arbeitest. Nur besteht ein großer Unterschied zwischen den Bereichen Geschäftsinhaber und Investor. In jedem Bereich werden dir verschiedene Kenntnisse abverlangt. Als Investor musst du dir finanzielle Kenntnisse über Kapitalanlagen und Produkte aneignen. Als Geschäftsinhaber musst du beispielsweise Kenntnisse zur Menschenführung, Personalwesen, Marketing etc. besitzen. Das Wissen unterscheidet sich somit stark zwischen diesen Bereichen. Suche dir den Bereich aus der dir am besten gefällt und eigne dir die notwendigen Kenntnisse an. Nichtsdestotrotz kannst du durchaus auch in beiden Bereichen tätig werden. Sofern du den Weg des Geschäftsinhabers als erstes gehst, kannst du den notwendigen Geschäftssinn erwerben und lernst wie ein Unternehmen funktioniert. Diese Kenntnisse werden dir dann auch als Investor von Nutzen sein. Denn hier kommt es darauf an Unternehmen nach ihrem Geschäft zu beurteilen. Und wenn du diesbezüglich bereits Kenntnisse besitzt, umso besser.

Investoren sind in der Lage viel Geld zu verdienen, egal ob es dem Markt gut oder schlecht geht. Das meiste Geld verdienen sie, wenn es dem Markt schlecht geht. Sie verdienen in diesen Zeiten besonders an den unprofessionellen Anlegern die ihre Aktien in Panik auf den Markt werfen. Echte Investoren nutzen genau diese Situationen aus und kaufen Aktien zu günstigen Kursen ein. Nun müssen sie nur noch abwarten bis sich der Markt (bzw. die Konjunktur) erholt und können dann erhebliche Kursgewinne einstreichen.

Wichtig ist hierbei den eigenen Cashflow, also das eigene Einkommen, nicht außer Acht zu lassen. Denn es bringt dir nichts über viel Freizeit zur Kapitalanlage zur verfügen, aber kein Geld zur Kapitalanlage zu besitzen. Das heißt nur wenn du finanziell frei bist solltest du den Weg der finanziellen Unabhängigkeit gehen. Finanzielle Freiheit heißt dabei nochmal, sein Geld und den Vermögensaufbau selbst in die Hand zu nehmen und selbst für den Erfolg zu sorgen. Also mit anderen Worten ein „sicheres“ Einkommen aus verschiedenen Aktivitäten zu beziehen. Denn Fakt ist, Investieren ist eine wissensintensive und kapitalintensive Sache. Nur wenn du das Wissen zum Investieren besitzt, solltest du dies auch tun. Besitzen du zudem ein Einkommen aus dem du regelmäßig einen Teil zum Investieren verwenden kannst, dann solltest du auch investieren. Viele Investoren haben am Anfang Geld verloren, bis sie später einmal erfolgreich wurden. Nicht ohne Grund heißt das Sprichwort: „Aus Fehlern lernt man.“

Den Zustand der finanziellen Unabhängigkeit hast du genau dann erreicht, wenn du dein Einkommen so beziehst, dass es dir egal sein kann, ob du weiterhin arbeiten gehst oder nicht. Du erwirtschaftest monatlich einen Cashflow (Einkommen), das es dir ermöglicht einen überaus guten Lebensstandard zu finanzieren. Deine Erträge ermöglichen es dir tun und lassen zu können was du willst. Hast du zum Beispiel vor deinen Lebensstandard zu erhöhen, musst du als erstes deinen Cashflow erhöhen. Erst danach solltest du deine Lebenssituation ändern.

Ein Beispiel soll dies verdeutlichen. Du erhältst monatliche Erträge von 3000 Euro aus Kapitalanlagen (Kursgewinnen, Zinsen und Dividenden). Und du benötigst 2500 Euro für deinen Lebensstandard (Haus, Auto, Hobbys etc.). Nach diesen beispielhaften Zahlen bleiben dir 500 Euro (3000-2500) monatlich übrig. Diese kannst du wiederum zur Erhöhung deiner Vermögenswerte (z.B. Aktien) verwenden, um Erträge weiter zu steigern. Du bist finanziell frei und unabhängig, da du für das monatliche Einkommen nicht arbeiten gehen musst. Das Geld arbeitet für dich. Willst du aber nun deinen Lebensstandard erhöhen und kommst auf 3500 Euro im Monat an anfallenden Kosten, so musst du zuerst deinen monatlichen Cashflow auf 4000 (3500 an Kosten + 500 Kapitalinvestition) erhöhen. Auf diese Weise deckst du deine Kosten und hast weiterhin 500 Euro im Monat für zusätzliche Kapitalanlagen zur Verfügung. Erhöhst du hingegen erst den Lebensstandard, so würdest du dich Monat für Monat mehr verschulden. Und Schulden sind teuer (siehe den Text über den Zinseszins).

Hast du erst einmal Kenntnisse aus dem Bereich Investition erworben, so wirst du sehen, dass es leichter ist mit Geld mehr Geld zu verdienen, als dies jemals mit einem Job möglich wäre.

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