Hallo lieber Leser,

ich freue mich wirklich, dass du den Weg hierher gefunden hast und heiße dich ganz herzlich auf Mindset&Money willkommen. Dieses Projekt wurde von mir ins Leben gerufen um gemeinsam mit dir Gedanken und Wissen zu den Themen „Mindset“ und „Money“ zu teilen.

Was ist Mindset?

Nun, direkt übersetzt bedeutet es so viel wie „Denkweise“ oder „Einstellung“. Im Wesentlichen geht es mir bei diesem Begriff um eine positive Geisteshaltung, die meiner Meinung nach unabdingbar ist um im Leben „voranzukommen“. Die meisten von uns werden vermutlich mit einer absolut neutralen Geisteshaltung geboren, die sich für mich vor allem darin ausdrückt unvoreingenommen auf alle möglichen Situationen und Menschen zuzugehen, mit denen einen das Leben konfrontiert.

Leider wird uns diese neutrale Denkweise in aller Regel während der Kindheit und Jugend abtrainiert. Noch schlimmer, wir werden durch unsere Eltern, Großeltern, durch die Schule und die Medien sogar darauf konditioniert den Ereignissen um uns herum von vornherein negativ und misstrauisch gegenüberzutreten.

Nachdem mir diese Tatsache bewusst wurde und ich bemerkte um wie viele Chancen und schöne Erlebnisse ich mich mit dieser Geisteshaltung im Leben brachte, entschied ich mich den Pfad der Persönlichkeitsentwicklung einzuschlagen. Diese ist an und für sich natürlich ein wahnsinnig weites Feld mit unwahrscheinlich vielen Facetten und Richtungen in denen man an sich selbst arbeiten kann. Doch Fakt ist, dass sich die Arbeit an den eigenen Gewohnheiten, Denk- und Sichtweisen in jedem Fall lohnt und man unweigerlich zu einem besseren Menschen wird.

Diese Aussage ist selbstverständlich absolut subjektiv (wie sollte es auch anders sein), doch im Endeffekt hat jeder selber immer das beste Gefühl dafür ob er sich „mit sich selber wohl fühlt“ und ob er die Person mag zu der man im Laufe des Prozesses der Persönlichkeitsentwicklung zweifelsohne heranreift.

Neben dem rein subjektiven Empfinden sich und sein Leben immer weiter zum Positiven zu entwickeln, gibt einem natürlich auch die Umwelt ständig Feedback. Dieses erlaubt einem sein eigenes Empfinden über sich selbst abzugleichen mit dem wie einen andere Menschen wahrnehmen.

Bitte verstehe mich hier nicht falsch. Es ist keineswegs unser Ziel ununterbrochen positive Resonanz von jeder einzelnen Person mit der man im Leben zu tun hat zu bekommen. Nicht jeder „kann gut“ mit jedem. Im Gegenteil, ich gehe sogar so weit zu sagen, dass man von den meisten Menschen gar nicht gemocht werden möchte.

Und dennoch gibt es Wege den eigenen Fortschritt auf unserer langen Reise hin „zu seinem besten Selbst“ zu messen. Wir werden im Umgang mit anderen Menschen ruhiger und selbstsicherer. Unsere sozialen Kontakte werden mit der Zeit hochwertiger. Man nimmt Dinge gelassener. Unnötiger Ballast wird abgeworfen um sich besser auf essentielle Dinge konzentrieren zu können (Stichwort Minimalismus). Man ernährt sich gesünder, macht mehr Sport und gewinnt dadurch weiter an wertvoller Energie. Es gibt unendlich viele Aspekte die sich hier nennen lassen. Und um genau diese wollen wir uns auf Mindsetandmoney kümmern.

Was kann es schöneres geben als täglich ein Stückchen besser zu werden? Was kann es schöneres geben als durch unser eigenes Wachstum auch den Menschen um uns herum zu Wachstum, Glück und mehr Zufriedenheit zu verhelfen. Im Idealfall den Menschen die uns am meisten bedeuten.

All das setzt eine positive Geisteshaltung voraus und die Bereitschaft ununterbrochen an sich selbst zu arbeiten. Wir begeben uns auf einen spannenden, hoffentlich niemals endenden Weg der uns täglich ein Stückchen besser werden lässt. Und eines fernen Tages, wenn wir 90 Jahre alt sind und gefragt werden ob wir bereuen etwas GEMACHT zu haben, können wir getrost antworten mit: „ I do not regret a thing, not one!“

Was ist Money?

Jeder  von uns rutscht über eine andere Schiene irgendwie in das große Feld Persönlichkeitsentwicklung hinein. Bei mir selbst ging der Weg über den Bereich Finanzen, beziehungsweise die Börse.  Kurz bevor ich das Abitur machte, saß ich eines kalten Sonntag Nachmittages gemeinsam mit einem Freund im Cafe. Altersbedingt waren unsere monetären Ressourcen zu diesem Zeitpunkt noch recht begrenzt doch wir waren absolut gewillt einen Weg zu finden, wie wir nach und nach mehr Geld verdienen konnten. Auf intelligente Art und Weise versteht sich! …ergo mit möglichst wenig „harter“ Arbeit verbunden.

So kamen wir zu dem Thema Börse und Aktienhandel. Wir kauften unsere ersten eigenen Wertpapiere in ein Depot das mit 2000 Euro kapitalisiert war. So viel ließ sich kurzfristig auftreiben und durch diverse Jobs zusammenverdienen. Neben Aktien aus dem Edelmetallbereich scheuten wir uns nicht auch gleich einen Zeh in den wunderhübschen Markt der Biotechnologie Werte zu halten. Recht zügig konnten wir unseren Aktien aus dem Biotechnologie Bereich beim steigen zusehen, nämlich bis zu dem Tag als die Nachricht veröffentlich wurde, dass das Medikament welches unsere Firma vermarkten wollte leider von den Behörden nicht zugelassen wurde. Und im Nullkommanichts war 90 Prozent des eingesetzten Geldes futsch, beziehungsweise ein Drittel unseres Gesamtdepots. Naja, immerhin hatten wir unser Geld wenigstens etwas gestreut und deshalb nicht gleich alles verloren.

Die Edelmetallinvestments erwiesen sich da schon als etwas lukrativer. Den Einstieg in diesen Markt erwischten wir (im Rückblick) zu einem recht guten Zeitpunkt, was natürlich reiner Zufall war. Damals wussten wir nicht wirklich was wir machten, geschweige denn gab es eine Strategie mit deren Hilfe wir systematisch Geld verdienen konnten. Doch darum ging es unter dem Strich am Anfang auch gar nicht. Investieren machte schlichtweg Spaß, auch wenn es damit einher ging ständig eine Achterbahn der Gefühle zu durchleben, wenn der eigene Kontostand mal wieder deutlich in den Keller absackte.

Mein Glück bei dem frühzeitigen Engagement an der Börse lag nicht darin schnell Geld zu verdienen, sondern die Augen geöffnet zu bekommen, dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt Geld zu erwirtschaften als durch einen herkömmlichen Job. Viele Wege führen nach Rom, doch leider hört für die meisten Deutschen der Weg schon am Gardasee auf. Ist schließlich auch recht bequem dort.

Das die Deutschen kein Anleger-Volk sind ist weither bekannt. Dies erklärt sich zum einen durch die Tatsache, dass wir ein Volk der Angsthasen sind, womit wir wieder beim Thema Mindset wären. Zum anderen fehlt es uns schlichtweg an einer absoluten Kernfähigkeit, oder besser gesagt einer „Kern-Denkweise“, nämlich an finanzieller Intelligenz. Wir bekommen in der Schule rein gar nichts zum Thema Geld und wie es wirklich funktioniert, beigebracht.

Ok, lassen wir die Kirche im Dorf und bleiben bei der Wahrheit. FALLS ein Kind das Glück hat im Gymnasium zu sein, FALLS es das das Glück sich bis in die Oberstufe hochgearbeitet zu haben und FALLS es das Glück hat immerhin den Wirtschafts-Grundkurs zu belegen, lernt es wie die Europäische Zentralbank Geld schöpft.

Es ist an und für sich nicht schlecht zu wissen wie eine Zentralbank aus dem Nichts Geld zaubert, allerdings gäbe es tatsächlich vorher Dutzende andere, WICHTIGERE Dinge zum Thema Geld zu lernen. Beispielsweise wie man mit dem eigenen Geld haushält. Oder wie Zins und Zinseszins eigentlich funktioniert. Oder dass es keinen  Sinn macht mit Anfang Dreißig einen Kredit für ein Eigenheim am Stadtrand irgendwo im Nirgendwo aufzunehmen, so dass der Zinseffekt ab sofort ein Leben lang gegen einen wirkt.

Nur gut das die meisten Menschen sowieso nicht reich werden möchten, beziehungsweise es von vorherein als einen kindlichen Traum abtun. Etwas das nur Stars vergönnt ist oder Leuten die „durch Glück“ im Lotto gewonnen haben.

Wir leben in einer Welt in der unwahrscheinlich viel Wert auf akademische Intelligenz gelegt wird. Dabei verheizen wir eine ganze Generation an Unis und lassen sie Dinge lernen die bereits bei Studienende überholt sind. Oder es werden von vornherein Fächer studiert deren Inhalt am Arbeitsmarkt nicht mal ansatzweise von Nutzen ist und den armen Studenten lediglich für ein Leben als Taxifahrer oder Kellner qualifiziert.

Einer ganzen Generation, meiner Generation, wurde von Kindesbeinen an eingetrichtert, dass man ohne Studium keinerlei Chance hat. Wir, die Generation Y (oder die „Millenials“, wie wir im amerikanischen Raum bezeichnet werden) rennen kopflos mit unseren Smartphones durch die Gegend, machen Auslandssemester, unbezahlte Praktika und engagieren uns im sozialen Bereich nur damit am Ende der Lebenslauf möglichst optimal aussieht. Wenn wir es wenigstens aus Überzeugung täten! Doch wir machen es nur aus Angst. Aus Angst unseren eigenen Weg zu gehen, statt mit dem Mainstream. Aus Angst aus der Masse herauszustechen. Aus Angst auch mal ein Risiko einzugehen, ordentlich zu scheitern und dann von unserem ganzen Freundeskreis verhöhnt zu werden. Unserer Peer-Group. Den ganzen anderen angepassten Schlaffis. Der „Irgendwas-mit Medien“-Generation.

Ich wohne in Berlin. Hier kann man sehr gut beobachten was mit den ganzen Angepassten nach dem Ende des Studium passiert. Wer „Glück“ hat findet ein unbezahltes Praktikum und danach noch ein unbezahltes Praktikum und danach noch ein unbezahltes Praktikum. Bis man dann endlich Ende 20 ist. Im Anschluss werden diejenigen die noch nicht aufgegeben haben in einem coolen Start-up angestellt, das bereit ist Ihnen einen Hungerlohn zu zahlen. Willkommen im Dschungel, willkommen in der Realität. Eine ganze Generation befindet sich an einem Scheideweg. Eine Generation bei der die Diskrepanz zwischen Anspruchsdenken und Wirklichkeit nicht größer sein könnte. Nur gut, dass viele von uns reiche Eltern haben, sonst müssten wir auch noch ehrlich in den Spiegel schauen und uns eingestehen, dass wir uns die ganze Zeit selber in die Taschen gelogen haben. Stattdessen können wir weiter fröhlich auf unseren Iphones rumtippen und uns um Kopf und Kragen feiern. So lange bis die Wolken wieder lila sind.

Übrigens, bei der Abrechnung mit meiner Generation sind diejenigen ausgenommen die vermeintlich etwas „Ordentliches“ studiert haben, zum Beispiel Maschinenbau. Von denen hat kaum jemand das Problem nach dem Studium keinen Job zu finden. Die Maschinenbauer sollen hier aber nur als stellvertretendes Beispiel dienen, dass ich nicht alle pauschal in einen Topf werfe. Und dennoch, für die meisten trifft meine Aussage zu. Die die sich angesprochen fühlen, wissen wer gemeint ist.

Ich selber habe by the way BWL studiert. Betriebswirtschaftslehre, also die Lehre der Großkonzerne. Für all diejenigen, die vorhaben mal ein kleines Zahnrad in einem großen anonymen Haufen zu werden, ist das der perfekte Studiengang. Wenn da nur nicht hundertausend andere Kids wären die genau das Gleiche wie man selbst studiert haben und die exakt die selbe enge Leiter hinaufkraxeln möchten wie du. Nach oben wird die Luft immer dünner, die Grabenkämpfe immer hässlicher. Hier  kommen wirklich nur die Harten in den Garten.

Gerade in einem dreijährigen Bachelor-Studiengang wie BWL müsste sich doch irgendwann ein wenig Zeit finden um den jungen Leuten etwas über den sinnvollen Umgang mit Ihrem eigenen Geld beizubringen oder wie man sein Geld auf sinnvolle Art und Weise für sich arbeiten lassen kann. Doch nichts von dem ist der Fall. Die Absolventen wissen am Ende (theoretisch) zwar wie man eine Konzernbilanz liest, aber nicht, dass man maximal so viel Geld ausgeben darf wie man besitzt. Wie man Geld spart wissen ebenfalls nur wenige, schließlich kann man ja bei jeder größeren Anschaffung (Flachbild-TV, Auto, Urlaubsreise…)  eine monatliche Ratenzahlung vereinbaren. Wozu brauch man da Rücklagen?!

Ich stelle mit gutem Gewissen die These auf, dass jeder der über ein gesundes Quäntchen finanzieller Intelligenz verfügt, einen Großteil derer mit akademischer Intelligenz über kurz oder lang komplett in den Schatten stellen kann. Der Umgang mit Geld ist wirklich keine Raketenwissenschaft und dennoch wird die Fähigkeit effektiv über sich und sein Geld nachzudenken von 95% der Menschen bis an Ihr Lebensende nicht verstanden und schon dreimal nicht erlernt. Ein Leben in ständiger Knappheit und Mangel ist die logische Folge. Durch das Aufnehmen von Konsumkrediten kann die empfundene Knappheit eventuell etwas reduziert werden, was jedoch nichts daran ändert, dass eines Tages abgerechnet wird. Und dann zeigt sich wessen Schlauchboot tatsächlich genügend Luft hat um sich bequem über Wasser zu halten. Die Mehrheit der Boote wird leider aufgrund mangelnder Wartung und wegen Löchern in den Wänden untergehen, soviel lässt sich jetzt schon sagen.

Wer hingegen bereit ist sich mit mir auf den spannenden Weg hin zu finanzieller Freiheit zu begeben, dem versichere ich, dass sein Boot definitiv nicht sinken wird. Wir müssen systematisch beginnen gemeinsam an deinem Wissen zum Umgang mit Geld zu arbeiten und dann schrittweise deinen finanziellen Intelligenz-Quotienten erhöhen.

Dabei wird dein Mindset, also deine innere Geisteshaltung zum Thema Lernen absolut erfolgsentscheidend sein. Wenn du offen für neue Gedankengänge bist und bereit einen Teil deiner bisherigen, destruktiven Glaubenssätze über Bord zu werfen, wird deinem Weg hin zu finanzieller Freiheit nichts mehr im Weg stehen.

Wenn du zusätzlich noch die Bereitschaft mitbringst auch abseits des Bereichs Geld an dir zu arbeiten, bist du auf Mindset&Money absolut richtig. Ich werde auf dieser Plattform die unterschiedlichsten Themen anschneiden, die aber alle darauf ausgerichtet sind dich in deinem Leben voranzubringen.

Persönlichkeitsentwicklung ist nichts was man mal für ein halbes Jahr ausprobiert und dann gelangweilt wieder zur Seite schiebt. Wer einmal vom süßen Nektar genippt hat ist in aller Regel äußerst erpicht darauf möglichst schnell das ganze Honigglas zu vernaschen. Diejenigen die doch abspringen,…um die soll es hier weniger gehen.

Wenn du ein echter Macher bist und Bock darauf hast kontinuierlich an deinem Mindset und an deiner finanziellen Intelligenz zu arbeiten, gibt es keinen Ort an dem du besser aufgehoben bist als hier. Ich freue mich gemeinsam mit dir den Weg zu mehr Geld, mehr Freiheit, mehr Wissen und einer positiven Lebenseinstellung zu bestreiten. MEHR ist immer besser. Und jeder der etwas anderes behauptet lügt.

In diesem Sinne, nochmals herzlich Willkommen auf Mindset&Money.

Manuel Ernst | Mindsetandmoney.com