Der Unterschied zwischen arbeitslos sein und pleite sein

Manuel ErnstMindset Comments

Vom Schreibtisch von Manuel Ernst

Thema: Was Gewinner von Verlierern unterscheidet

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Gestern Abend spielte ich mit einer Gruppe von Freunden und Freunden von Freunden ein paar Runden Poker.

Einer der Herrschaften erschien unrasiert (für mehrere Tage), mit langen ungekämmten Haaren und schlecht sitzenden Klamotten, zum Spiel.

Zum Ende des Spiels hin kam heraus, dass er arbeitslos war und das Geld unbedingt brauchte, welches er gerade dabei war zu gewinnen. Er lag ungefähr 30 Euro vorne, doch diese 30 Euro bedeuteten die Welt für ihn.

„Ich habe im Moment keinen Job. Jedes Mal wenn ich gewinne denke ich mir `Das ist der Gegenwert einer Cola. Das ist eine Tiefkühlpizza oder ein Burger’“.

Als er diese Aussagen machte, waren meine Gedanken – ganz selbstverständlich – „Du siehst aus wie ein verkommener Gammler, du hast kein Geld, und dein Fokus liegt auf Limonade und ungesundem Essen“.

Das, lieber Leser, ist der Inbegriff eines Verlierers. Jemand der so bettelarm ist, dass 30€ für ihn einen gewaltigen Unterschied ausmachen, er jedoch im gleichen Moment diese 30€ in die Hand nimmt und für Junk Food ausgibt.

Der Kerl hätte sein Geld für Reis, Brokkoli und Hähnchen ausgeben können, was ihn eine Woche lang gut genährt und ihm eine gesunde Portion Proteine geliefert hätte. Er hätte seine Zeit dafür verwenden können etwas aufzubauen, etwas das ihn zu einem späteren Zeitpunkt einen königlichen Verdienst einbringen hätte können.

Doch er ist kein Macher, er ist ein Warter.

Er wartet und wartet und wartet und wartet damit ihm endlich etwas Gutes widerfährt. Zum Beispiel in einem x-beliebigen Poker Spiel.

Liebe Freunde, ein Gewinner wartet auf nichts. Ein Gewinner macht und setzt um und plant und zieht Dinge durch.

Wenn ich pleite wie ein armer Knecht wäre, dann würde ich genau folgendes machen:

Ich würde online Geld verdienen.

Ich würde meine Wohnung den ganzen Tag nicht verlassen, außer um zum Sport und in den Supermarkt einkaufen zu gehen.

Ich würde mich zu 200% darauf konzentrieren einen Einkommensstrom aufzubauen. Von früh morgens bis spät abends.

Wenn per Whatsapp, Facebook oder Telefon Einladungen von Familie und Freunden hereinkämen um a) essen zu gehen, b) etwas trinken zu gehen, c) einen Film anzusehen, wird meine Antwort immer die gleiche sein: Nein. Ich bin beschäftigt.

Beim pokern habe ich an diesem Abend 60€ verloren. Das macht mir rein gar nichts aus. Ich werde das Geld niemals vermissen und nicht einmal wahrnehmen, dass es weg ist. Diese 60€ waren für mich keine 60 Dosen Cola, die ich damit hätte kaufen können.

Das ist der Unterschied zwischen arbeitslos sein und pleite wie eine arme Kirchenmaus zu sein.

Lieber Leser, es ist deine Aufgabe das Beste aus deinem Leben zu machen. Eigenverantwortung ist die einzige Art von Verantwortung auf die du dich verlassen kannst.

Der Poker Gammler hat seine Entscheidung getroffen ein Gammler zu sein.

Ich habe die Entscheidung getroffen ein Macher zu sein.

Wie entscheidest du dich?

 

Cheers

-Manuel

 

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